Bei der Sonate F-Dur spielte der Cellist das einleitende kleine Adagio sostenuto empfindsam, sanglich gewichtig. Das Duo folgte auch beim Allegro Beethovens Anweisung zu sanftem piano (dolce) und kräftigen Akzenten (sforzanto), sodass der Satz, darunter perlende Läufe, lebensvoll wirkte. Beim Allegro vivace entsprach das Duo jugendlichem Ungestüm. Später, bei Beethovens zweiter Sonate g-Moll, gestaltete besonders der Cellist das kantable Adagio sostenuto ed espressivo leidenschaftlich (...) Das Duo war in Fahrt und das Publikum begeistert, so folgten Zugaben. Kompletter Artikel.

Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 09.10.2007

 

 

 

 

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Beethoven und die Damen Anna und Theresa Malfatti
 
Wem widmete Beethoven seine Sonaten für Klavier und Cello
und warum kündigte er dem Freiherrn Ignatz von Gleichenstein
die Freundschaft. Dies beschäftigte Wolfram Dierig anscheinend so sehr, dass er ein paar einführende Worte vor den Werken sprach.
Auf dem Programm standen Sahnestückchen der Cello Literatur
(Beethoven A-Dur und Brahms e-moll) sowie eine so gut wie nie gespielte Sonatine von Joseph Haydn. Dem Duo Ursula Berninger (Klavier) und Wolfram Dierig (Cello) glaubte man, dass sie sich im Vorfeld ausgiebig mit den Werken beschäftigt haben. Besonders mitreißend war aber die musikalische Freiheit, gepaart mit Texttreue, die diesen Abend zu einem Erlebnis machten.
Die Zuhörer dankten durch anhaltendem Applaus und die Künstler bedankten sich mit
drei schlichten aber ergreifenden Zugaben.